Denn Claus Feldmann, Jahrgang 1956, hockte bereits als Zehnjähriger vor dem Schwarz- Weiss-Fernseher, um fasziniert keine Folge von Raumpatrouille zu verpassen, der ersten deutschen Science-Fiction-TV-Serie um die Abenteuer des Raumschiffs Orion, die ab Herbst 1966 ausgestrahlt wurde und längst Kultcharakter genießt. Dann kamen 1968 Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum, 1972 Andrei Tarkowskys Solaris in die Kinos…
Nach Metropa, Zentropa und Schiffsmeldungen, den ersten drei Serien fotografischer Inszenierungen, die wir bislang in Einzelausstellungen des Künstlers vorstellten, beamt uns Claus Feldmann mit Mars and Milky Way in den neuen Orbit eines Zyklus, dessen erstes Bild, Groundcontrol to Major Tom, bereits 2013, anlässlich unserer den Berliner Jahren David Bowies gewidmeten Ausstellung Hauptstrasse entstand. Aber wir wissen ja – Starmen sterben nie, sie kehren nur zurück ins All…
Egbert Baqué anlässlich der Ausstellung “Mars and Milky Way
Neue fotografische Inszenierungen” in der Galerie Egbert Baqué contemporary