Wie ein Maler entwirft Claus Feldmann seine fotografischen Bilder – oder doch eher wie ein Regisseur? Seine inszenierten Landschaften wirken wie Ansichten von Filmsets. In gewisser Weise wartet man darauf, dass Akteure im Bild erscheinen – doch die Sets bleiben leer. Dadurch erschafft Feldmann in seinen Modellwelten rätselhafte Geschichten und hält den Betrachter in einem Spannungsmoment zwischen Verzauberung und Ernüchterung, Schönheit und Melancholie gefangen.
Claus Feldmann studierte am American Film Institute in Los Angeles Bildende Kunst. Nach zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen kann man nun seine Bilder im Goethe-Institut Frankfurt bestaunen.